HISTORIE

 
Die Freunde der Museen Würth und der Künstlerfamilie Sommer e. V., 1984 zunächst als Förderverein Künstlerfamilie Sommer e. V. gegründet, unterstützen partnerschaftlich die Arbeit der deutschen Museen Würth: das Museum Würth und das Museum Würth 2 in Künzelsau sowie die Kunsthalle Würth und die Johanniterkirche in Schwäbisch Hall. Die bis September 2026 bestehende Hirschwirtscheuer gehörte ebenfalls dazu. Neben der Förderung und Vermittlung der Kunst und Kultur rund um die Museen Würth, der Künstlerfamilie Sommer und der Kunstgeschichte der Region stehen auch die Förderung und Vermittlung der Heimatpflege und Heimatkunde wie auch Bildung und Erziehung im Fokus.
 
Am 3. Oktober 1984 wurde der Förderverein für die Künstlerfamilie Sommer e. V. gegründet. Die Initiative ging von Fritz Kellermann aus Ingelfingen aus, einem Diplom-Ingenieur im Ruhestand, der 1988 verstarb. Er bat Reinhold Würth, den Vorsitz zu übernehmen, was dieser gerne annahm; die historische Forschung empfand er als bereichernde Abwechslung zu seiner beruflichen Tätigkeit. Der Zweck des Vereins, wie in der Satzung festgehalten, ist die Förderung des Kunstinteresses der Bürgerschaft. Die erste Aktion des Vereins war eine Ausstellung in der Stadthalle Künzelsau vom 30. Januar bis 13. Februar 1985, die Werke der Künstlerfamilie Sommer mit hochkarätigen Leihgaben aus ganz Europa präsentierte. 1988 wurde zudem der Sammelband „Die Künstlerfamilie Sommer. Neue Beiträge zu Leben und Werk“ herausgegeben.
 
Ein bedeutender Meilenstein war die Eröffnung der Hirschwirtscheuer am 23. November 1989, die neben der Kunst der Familie Sommer auch zeitgenössische Kunst zeigte. Eine weitere bemerkenswerte Ausstellung fand vom 29. September 1994 bis zum 1. Januar 1995 in der Hirschwirtscheuer unter dem Titel „Zwischen Kunst und Handwerk. Die Anfänge der Bildhauerwerkstatt Sommer“ statt. Besonders erwähnenswert war die Dauerausstellung in der Hirschwirtscheuer, die das Werk der Künstlerfamilie Sommer würdigte, ihre weit verzweigten Beziehungen zeigte und im Jahr 2019 umgestaltet wurde. Bis zur Schließung der Hirschwirtscheuer im September 2026 fanden in den historischen Räumlichkeiten außerdem Wechselausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst aus dem Sammlungsbestand statt. Der Verein organisierte weiterhin regelmäßige Kunstfahrten. Reinhold Würth blieb bis 1999 Vorsitzender; anschließend trat C. Sylvia Weber seine Nachfolge an. Die Künstlerfamilie Sommer, eine fränkische Familie von Bildhauern, Baumeistern und Kunstschreinern, wirkte über fünf Generationen hinweg vom 17. bis ins 19. Jahrhundert und prägte insbesondere das Zeitalter des Barock. Ihre Werke sind in den Schlössern und Kirchen in und um Künzelsau sowie in Castell, Stetten im Remstal und Weikersheim zu finden. 
Die Künstlerfamilie gilt als eine der bedeutendsten Familien des süddeutschen Barocks. Ihre Werkstatt befand sich am Künzelsauer Schlossplatz, wo heute das Hotel-Restaurant Anne-Sophie steht. Seit 1989 erinnert dort eine Gedenktafel an die Familie. 40 Jahre Freunde der Museen Würth und die junge Initiative art peek.
 

 
Bis zum 25. Jubiläum 2009 hatte der Verein fast 700 Mitglieder. Zum 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 zählte der Verein bereits über 1.500 Mitglieder. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums richtete sich der Verein zugleich zukunftsorientiert aus. Mit der im Oktober 2024 innerhalb des Vereins gegründeten jungen Initiative art peek spricht er die nächsten Generationen mit exklusiven Veranstaltungen zu jeder neuen Ausstellung rund um die Museen Würth und darüber hinaus an. Über die inzwischen große art peek-Community freut sich der Verein sehr. Der Verein der Freunde der Museen Würth und der Künstlerfamilie Sommer zählt mit seiner jungen Initiative art peek zu den großen Freundeskreisen der Museen in Deutschland. Im September 2026 verabschiedete sich der Verein dankbar von der Hirschwirtscheuer, die seit 1989 als Museum für die Künstlerfamilie Sommer und als erstes Ausstellungshaus der Sammlung Würth gedient hatte.
 
Bis zum 25. Jubiläum 2009 hatte der Verein fast 700 Mitglieder. Zum 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 zählte der Verein bereits über 1.500 Mitglieder. 
 

 

 

 

40 Jahre Freunde der Museen Würth und Erweiterung durch die junge Initiative art peek

 

 Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums richtete sich der Verein zugleich zukunftsorientiert aus. Mit der im Oktober 2024 innerhalb des Vereins gegründeten jungen Initiative art peek spricht er die nächsten Generationen mit exklusiven Veranstaltungen zu jeder neuen Ausstellung rund um die Museen Würth und darüber hinaus an. 

Über die inzwischen große art peek-Community freut sich der Verein sehr. Der Verein der Freunde der Museen Würth und der Künstlerfamilie Sommer zählt mit seiner jungen Initiative art peek zu den großen Freundeskreisen der Museen in Deutschland. Im September 2026 verabschiedete sich der Verein dankbar von der Hirschwirtscheuer, die seit 1989 als Museum für die Künstlerfamilie Sommer und als erstes Ausstellungshaus der Sammlung Würth gedient hatte.

 

 

Fotos: Ufuk Arslan